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Informationen zu Fett

fett Fett in Nahrungsmitteln wird gerne als schlecht und ungesund dargestellt. Fleisch muss mager und Milch fettarm sein. Schließlich gilt Fett als Dickmacher. Das ist an sich auch richtig. Denn Fett liefert je Gramm neun Kilokalorien. Damit ist es der größte Energielieferant für den Körper. Doch ganz ohne Fett geht es nicht. Der Nährstoff übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben im Körper, die zum größten Teil der Gesundheit dienen. Wenn Fett allerdings in zu großen Mengen konsumiert wird, hat das Auswirkungen, die sich in erster Linie an den Rettungsringen in der Bauchregion zeigen.

Empfohlen wird ein Anteil von 30 Prozent, der sich auf gesamte Kalorienzufuhr erstreckt. Das entspricht bei einem Erwachsenen einer Menge von rund 70 bis 80 Gramm Fett am Tag. Tatsächlich aber wird im Durchschnitt die doppelte Menge an Fett konsumiert. Das liegt zum größten Teil an den so genannten versteckten Fetten. Chips während des Fernsehabends, der Kuchen am Nachmittag, Käse und Wurst auf dem Brot oder der Avocado-Dip sind nur ganz wenige Beispiele für Nahrungsmittel, in den sich Fette verstecken. Das nicht ohne Grund. Fett ist Geschmacksträger und sorgt dafür, dass es uns so richtig gut schmeckt. Das ist eine der Funktionen, die vom Fett übernommen wird.

Die wichtigste Aufgabe ist allerdings, dem Körper ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen. Fett, das nicht benötigt und verbrannt wird, landet in Fettdepots unter der Haut, die bei normalgewichtigen Männern zehn, bei Frauen zwölf Kilo des Gewichtes ausmachen. In den Depots übernimmt Fett eine Schutzfunktion, indem es vor Wärmeverlusten bewahrt und uns warm hält. Auch die Organe haben eine Hülle aus Fett. In den einzelnen Membranen der Körperzellen ist Fett sogar der Hauptbestandteil. Der Gesundheit dient Fett in seiner Funktion als Trägersubstanz. Einige Vitamine – A, D, E und K – können ohne Fett nicht verwertet werden, weil sie nur fettlöslich sind. Zudem wird Fett als Ausgangssubstanz für andere Verbindungen benötigt.

Nun ist Fett jedoch nicht gleich Fett. Hier muss ein wenig differenziert werden zwischen gesättigten Fettsäuren, die in Kokosfett und Butter vorkommen, einfach ungesättigten Fettsäuren wie sie in Oliven- und Erdnussöl enthalten sind, zweifach ungesättigten Fettsäuren wie zum Beispiel der Linolsäure und mehr ungesättigten Fettsäuren, die dem Körper mit Fisch- oder Leinöl zugefügt werden. Essentiell, also lebensnotwendig, sind die zwei- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dabei handelt es sich meistens um kalt gepresste Öle. Sie wirken sich äußerst günstig auf den Cholesterinspiegel aus und sind gut für das Herz. Gesättigte Fette, wie tierische Fette (Butter, Fleisch) benötigt der Körper nicht, die kann er selber produzieren. Welche Lebensmittel Fett enthalten finden Sie ganz einfach auf unserer Fett Tabelle heraus.

TIPP: Ersetzen Sie beim Braten und Kochen die Butter mit kaltgepresstem Rapsöl, Olivenöl oder anderen hochwertigen Ölen. Mittlerweile wird auch Rapsöl mit Buttergeschmack angeboten. Dieses Öl ist sehr bekömmlich bei optimalem Buttergeschmack.

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