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Magersucht


Die wenigsten Menschen können sich unter dem Begriff Anorexia Nervosa oder Anoxeria mentalis etwas vorstellen. Dabei handelt es sich bei beiden um die medizinischen Termini für Magersucht – eine Krankheit, die durchaus eine breite Bevölkerungsschicht betrifft.

Bei der Magersucht handelt es sich vorrangig um eine Essstörung, die in fast allen Fällen psychische Ursachen hat. Erstmalig erwähnt wurde die Magersucht im Jahr 1873. Damals war es der Arzt Ernest-Charles Lasègue, der auf Basis von acht untersuchten Fällen, ein einheitliches Krankheitsbild feststellte und dessen Symptome beschrieb. Schon zu diesem Zeitpunkt stellte sich heraus, dass die Magersucht meist junge Frauen betrifft. Lediglich jeder zwölfte an Magersucht erkrankte Mensch ist männlichen Geschlechts.

Die Wurzeln der Magersucht liegen meist in einer Körperschemastörung. Konkret bedeutet dies, dass sich Menschen mit Magersucht ungeachtet ihres eigentlichen Untergewichts stets als zu dick bzw. übergewichtig wahrnehmen. Die Folgen dieser Fehlwahrnehmung sind fatal, denn mehr und mehr geraten der eigenen Körper und das eigenen Körpergewicht in den Mittelpunkt der Lebensgestaltung. Auch, wenn eine Magersucht in günstigen Fällen in kurzer Zeit erfolgreich behandelt werden kann, besteht das Risiko eines langwierigen Krankheitsverlaufs mit zahlreichen Spätfolgen.

Die Sterblichkeitsrate liegt trotz medizinischer Versorgung nach wie vor bei rund zehn bis 15 Prozent. Worin bestehen nun die Anzeichen für Magersucht? Hier ist vor allem eine erheblich Gewichtsabnahme zu nennen, die durch den Verzicht auf Nahrung hervorgerufen wird. Vereinfacht ausgedrückt, verweigert ein Mensch mit Magersucht schlichtweg das Essen und unterstützt dieses krankhafte Fasten in vielen Fällen noch durch die Einnahme von Appetit zügelnden Medikamenten, Klistieren oder durch selbst ausgelöstes Übergeben.

Ein Kriterium, das die Magersucht von einem „normalen“ Untergewicht oder einer einfachen Diät unterscheidet, ist hierbei der Body Mass Index. Liegt dieser unter einem Wert von 17,5, so liegt die Vermutung nah, dass es sich um einen Fall von Magersucht handelt. Neben offensichtlichen körperlichen Folgen, wie dem Ausbleiben der monatlichen Periode oder – bei Heranwachsenden – eines reduzierten Wachstums, werden durch die Magersucht auch zahlreiche Organe geschädigt: so führt die Krankheit zu Darmträgheit, zu Magenkrämpfen oder auch zu Nierenversagen und akuter Blasenschwäche.

Auch wird in manchen Fällen ein verlangsamter Herzschlag bis hin zu Herzrhythmusstörungen festgestellt. Selbst die Knochen werden bei Magersucht in Mitleidenschaft gezogen und so steigt das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Neben dem bereits erwähnten Body Mass Index, lässt sich eine Magersucht auch anhand eines Interviews mit exakt festgelegten Frage- und Antwortkriterien festmachen. Hierzu stehen Ärzten und Psychologen umfangreiche Checklisten zur Verfügung, die zudem anhand von EKG und Blutuntersuchungen verifiziert werden.

Natürlich können diese Diagnosen nur in den wenigsten Fällen eine Aussage über die Entstehung einer Magersucht treffen. Diese wird oftmals in den herrschenden Schönheitsidealen gesehen, doch auch Störungen des familiären Hintergrunds können als Auslöser gelten. So interpretieren viele Experten die Magersucht als eine Abwehr gegen Fremdbestimmung und eine Aneignung des eigenen Körpers, wenn auch mit selbst zerstörerischer Tendenz.

Die Behandlung erfolgt entsprechend, indem nicht nur das Symptom – nämlich die Magersucht – sondern auch dessen Wurzeln therapiert werden. Eine reine Medikamentierung hat sich in der Vergangenheit selten als ausreichend erwiesen. Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass die meisten Magersüchtigen ihr Hungergefühl gegenüber der Umwelt leugnen und vielfach einen erhöhten Bewegungsdrang verspüren. So werden die wenigen aufgenommenen Kalorien vielfach umgehend durch Joggen, Gymnastik, Schwimmen oder eine andere sportliche Betätigung verbrannt.

Infos auch zu: » Untergewicht  » Übergewicht » starkes Übergewicht


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Kommentare zum Thema Magersucht

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Bisherige Kommentare
 

Catherine schrieb am 05.03.2010
 
Hey an alle die hier fragen zu ihrem gewicht haben... ... ich selbst bin magersüchtig habe aber die akute zeit überwunden, nach einem langen kampf!! viele von den angegebenen gewichten schocken mich richtig - das ist wirklich gefährlich! wer also denkt, dass sich was ändern muss, sollte zu allererst mal nen arzt aufsuchen, der kann euch mal durchchecken und auch beim zunehmen helfen!!!!

David schrieb am 02.03.2010
 
Ich bin 32 und wiege derzeit 50kg bei 189cm. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Beschäftige mich schon seit meinem 15.Lebensjahr mit Ernährung und bin derzeit bei Low-Carb. Kann mir Jemand einen Rat geben?

lara schrieb am 15.02.2010
 
ich litt vor etwa 11 jahren an magersucht und hatte ein gewicht von 35 kilo bei einer größe von 167 cm. war eine schlimme zeit aber ich ging dann 8 wochen in eine klinik (sehr empfehlenswert)und mir ging es von jahr zu jahr besser.ich nahm dann auch so 20 kilo zu. naja in den letzten jahren ging das gewicht wieder runter.mit meinen 28 jahren wiege ich jetzt so 49 kilo....bin ich gefährdet? sollte ich eine neue therapie in angriff nehmen? bitte um rat!!!

anna-lena schrieb am 06.02.2010
 
ja also ich bin jetzt 169cm und wiege 52-53kg. ich würde gerne 1 oder 2kg abnehmen aber ich bin i-wie so gefräßig ich meine ich esse im mom nur noch , ess ne ganze statt ne halbe pizza und so. aber leute ich rate euch: auf sein gewicht zu achten und sich gesund ernähren ist ok aber zwanghaft abnehmen NEIN!! vor einem jahr war ich 168 groß und habe nur 43.8kg gewogen und das war echt zu wenig!! ich habe die ganze zeit gehungert, hatte keine kraft manchmal zum schreiben oder sport gehabt, hab mich von meinen freunden abgekapselt und so, WOLLT IHR DAS??? (komentar zu Jessica: such dir hilfe ganz ehrlich ich will nicht sagen dass du krank bist aber ich habes auch nich mehr alleine rausgeschafft, es hat sich herrausgestellt das ich depressionen hatte und ich musste zu nem phsychologen gehen, hört sich scheiße an hilft aber und braucht man sich auch nich schämen, oder du schaust nochmal ganz genau woher das kommen könnte und versuchst das problem zu lösen, sonst rutscht du immer weiter rein!!)

odstims schrieb am 05.02.2010
 
Hallo ! Ich bin 14 Jahre alt, wiege 44 Kilo und bin ca. 173 cm groß. Der BMI-Rechner gibt hier einen BMI von 15.0 an und sagt, ich wäre stark untergewichtig. Heißt das, das ich jetzt unter Anorexia Nervosa, also Magersucht leide ? Oder liegt das einfach an der Figur und an der Pubertät ?

Webmaster schrieb: bitte frage einen Arzt

ellinassia schrieb am 04.02.2010
 
ich bin 14 jahre alt wiege zwischen 41 und 43kg und bin 165cm groß.... ich will unbedingt zunehmen bekomms aber nich hin....egal wie viel ich esse! ich esse doppelt soviel als meine freunde und nehme trotzdem nich zu und dann muss ich mir von fremden auch noch anhören ich wäre magersüchtig!! was soll ich tun?

Simone schrieb am 01.02.2010
 
ich bin 1,75m groß und wog vor einem jahr 67,5kg, da habe ich angefangen diät zu machen. mittlerweile wiege ich nur noch 50kg un habe einen BMI von 16,3. ich fühle mich super wohl in meiner haut, mehr abnehmen möchte ich allerdings nicht, es ist perfekt so. ich bin der meinung dass jeder das gewicht haben sollte in dem er sich wohl fühlt. ich weis dass ich jetzt extrem schlank bin und viele sagen mir ich sei viel zu dünn, aber ich fühle mich wohl in meiner haut und das ist wichtig! ich denke mam sollte das thema untergewicht nicht zu sehr dramatisieren, so lange man sich wohl fühlt und die gesundheit nicht leidet ist der BMI doch relativ.

Jessica. schrieb am 19.01.2010
 
Ich bin 1,68cm groß und wiege 44 kg. Eigentlich untergewichtig aber ich finde, dass ich keineswegs so aussehe. Bei mir schauen weder Knochen, noch sonst irgendwas heraus und es ist auch nicht so dass ich überhaupt kein Fett an mir habe. Aber gut, seit Sommer 2OO9 habe ich insgesamt 17kg durch Hungern abgenommen. Hat auch alles durch den hass angefangen, den ich entwickelt habe als ich in den Spiegel sah. Mittlerweile werde ich von meiner Mutter zum essen gezwungen, jedoch schaff ich es trotz allem nicht, von der Waage fern zu bleiben. Es ist auch jetzt schon so, dass ich starke durchblutungsstörungen habe, meine Füße & Hände ständig kalt und blau sind und mir meine Regel ausbleibt. Also ein Rat an alle: Fangt am besten nie mit Hungern an. Esst lieber gesund und treibt Sport!

Selma schrieb am 17.01.2010
 
Hallo.Ich bin 16 jahre alt und wiege bei einer größe von 171 cm 51 kilo.das ist zwar einbisschen untergewichtig aber ich hatte eine zeit lang 47 kilo bei derselben größe als ich noch 15 war.ursprünglich habe ich zu dieser zeit 54 kilo gewogen.ich war mit mir unzufrieden wegen einem bestimmten jungen von dem ich was wollte aber er leider nicht.ich hba ziemlich vieles versucht.mein langes naturbraunes haar habe ich schwarz und dann nochmal blond gefärbt,ich fand mich zu dick und habe abgenommen.naja er hat mich nach wie vor nicht beachtet und ich habe den eindruck bekommen ich sei zu hässlich und fett für einen freund.ich habe abgenommen und habe ziemlich viel an meinem aussehen verändert.da es jetzt eine zeit lang her ist habe ich die hoffnung aufgegeben,ich will zwar immernoch was von ihm aber ich habe wieder meinen apettit wiedergefunden meine haare kurz geschnitten und wieder braun gefärbt(xD)ich bin es leid und suche mit beschäftigungen um nicht schon wieder zurückzufallen und es klappt gut ich versuche ihn zu vergessen und ihm aus dem weg zu gehen.verändert euch nicht für jemanden!

Klexxy schrieb am 06.01.2010
 
Hallo...Ich bin 27 Jahre, 169cm groß und wiege 52 kilo. Ich bin seit ca. 2 Jahren magersüchtig. Angefangen hat alles mit meinem Umfeld bzw. Freundeskreis. Alles sehr schlanke Personen und stylisch noch dazu. Ich kam mir manschmal fremd vor und als man mir mal an den Kopf geknallt hat, das ich doch ganz schön fett bin war alles vorbei. Anfangs begann ich mit einer Diät, dann habe ich angefangen essen zu sortieren, kalorien zu zählen und extrem sport zu betreiben. Schließlich bin ich soweit das ich 2-3x in der Woche was zu mir nehmen, und das nicht gerade viel, und das wars. Ungesüßten Tee, schwarzer Kaffe und Apfelschorle und am Wochenende ziemlich viel Alkohol. Eine Zeit lang war es sehr schlimm, habe Herzrasen bekommen und Schwindelanfälle. Manschmal bekomm ich auch meine Attacken, aber das gleiche ich wieder aus. Ich weiß das ich magersüchtig bin, nur weiß das keiner. Manschmal wird mir geagt das ich ruhig mehr vertragen könnte. Wüssten sie es besser hätten sie mich bestimmt längst eingewiesen. Ich fühle mich nicht wohl, ich fühle mich noch immer zu dick aber so ist das nun mal wenn man eine Krankheit hat und trotzdem nicht aufhören will. Ist ja wie mit dem rauchen. Das war meine Geschichte. Ich finde solche Seiten wie hier sehr wichtig und es sollten mehr Menschen den Mut haben, hier seine Geschichten zu erzählen um andere zu warnen und aufzuklären, wie schnell man in solch Situationen kommen kann. Bei mir kam es schleichend und nun steck ich voll drin.

Lili schrieb am 05.01.2010
 
hey alle zusammen.. ich bin 14, wiege 44kg und bin 1,60m groß.ist das normal? Ich fühle mich echt viel zu dick... bitte helt mir ♥

Samina schrieb am 05.11.2009
 
Hallo, ich bin 17 Jahre alt, es ist sehr komisch über solche dinge zu reden. Seit ca. 4 Jahren mach ich mir immer mehr gedanken über mein aussehen. Vor 2 Jahren habe ich angefangen die Pille zu nehmen und bin bei einer Größe von 1,62m, von 46 auf 54 Kilo gekommen in kurzer Zeit, vor 6 monaten hab ich sie wieder abgesetzt und bin jetzt auf 45 Kilo, mein BMI liegt bei 17,8. Es ist mom. noch nicht sehr schwer mein Gewichtsverlust zu rechtvertigen da ich sagen kann das es durch die Pille ist, doch natürlich kommt das nicht von ungefähr.

Mona schrieb am 04.11.2009
 
Hallo XXXXX, bin selbst 173 cm und wiege 50 kg. Eigentlich schon immer, na und? Ja ist zu dünn -sehe ich auch so. Aber essen was man will hilft nicht. Da wächst dann nur der Bauchspeck und der Rest bleibt spickrig... sieht doof aus. Geht nur mit quasi gleicher Diät-Kost wie beim abnehmen. Also: Kalorienbedarf ermitteln, ausgewogene Ernährung und Bewegung. So einfach ist das. 60 kg sollten es schon werden, aber gleichmäßig über den Körper verteilt. Iss was du magst, mach Sport, egal was

XXXXX schrieb am 20.10.2009
 
HAllo ich brauch unbedingt hilfe ich bin 1.73cm und wiege genau 48kilo. ich fine mich zu dünn aber ich nehem einfach nicht zu. ich weiss nicht was mit mir los ist? brauche einen rat danke

Webmaster schrieb: bitte suche einen Arzt auf, der kann dir helfen

Heidi schrieb am 23.09.2009
 
Hallo, ich bin 32 und leide seit über einem Jahr an Magersucht.ich wollte eigendlich nur etwas an den Problem-Stellen abnehmen und dann ging der Wahn immer weiter..bis ich bei einer Größe von 1,68 nur noch 36kg wog.die Ärzte sagten mir klar ins Gesicht, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis ich einfach tot umfalle.alles war schon total an meinem Körper abgebaut.Ich habe es ohne Klinik geschafft und gehe nächstes Jahr in die Reha..wer mich heute sieht,erkennt die Krankheit auf den ersten Blick nicht..auch wenn es heute Bulimisch zugeht, ich gebe nicht auf..und das solltet IHR auch nicht..Lebt lieber heute mit einem guten Gewicht, denn man weiß nicht, was einem morgen alles passieren kann(leider ist das so) und Eure Eltern leiden, genau wie meine, mehr darunter als man zugeben will..Eltern dürfen ihre Kinder nicht als ersten begraben...HALTET DURCH !!!

Suri schrieb am 20.08.2009
 
Hey ich habe 2 Geschwister die eine Essstörung haben/hatten. Ich war noch richtig jung und hab das alles mitbekommen. Meine schwester hatte nur noch 37 kilo bei 165 und sah schrecklich aus! Mittlerweile ist sie gesund aber verarbeitet habe ich das nie wirklich. Jetzt habe ich angst dass ich auch in sowas kriegen könnte. ich wiege bei 161 45kg und ich bin aber zufriedn mit meiner Figur und will auch keinesfalls weiter abnehmen. Also bin ich da wohl eher nicht gefährdet oder?

Maya schrieb am 15.08.2009
 
High!Also, ich bin nun 26 Jahre alt und habe seit 12 Jahren eine Essstörung.Wenn ihr mich auf der Straße sehen würdet, würdet ihr dies nicht sehen. Als ich 14 Jahre alt war wog ich bei einer Körpergröße von 1.69/ 107kg.Ich hungerte und kotzte solange, bis ich mit 54kg ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Ich habe eine 5 jährige Therapie hinter mir. Nur leider, ist die Essstörung immer noch da.Ich finde diese Beiträge hier teilweise ganz schön traurig!!!Was ist so schön daran, den ganzen Tag übers Essen, kotzen, abnehmen, zunehmen, schön sein, hässlich sein nachzudenken? Ist es ein erfülltes Leben, wenn man alles und sich selber kaputt macht, zerstört?Wenn man im Laufe der Zeit alles verliert was einem irgendwann einmal etwas bedeutet hat? Wenn dies wirklich der Sinn des Lebens ist, etwas auf das man stolz sein kann, dann glaube ich muss ich noch weitere Jahre mit der Essstörung verbringen um auch die Erfahrung machen zu können!!!Liebe Grüße, Maya

*hust* schrieb am 02.08.2009
 
Hey, ich bin 12 und wiege ca. 60 kg. Seit circa einem Monat versuche ich abzunehmen. Ich habe damit angefangen, erstmal auf´s trinken zu gucken und jetzt größtenteils nur Wasser zu trinken. Und jetzt widme ich mich demm Essen. Ich versuche mich zu reduzieren, und wenn ich keinen Hunger verspüre, auch nicht so viel zu essen. Sport treibe ich auch. Nachdem ich den Artikel hier gelesen habe, ist mir klar, dass ich mich (und die anderen) nicht unter Druck setzen darf um Magersucht zu verhindern. Ich wünsche allen Leuten viel Glück bei IHRER Mission!

blabla schrieb am 22.07.2009
 
Liebe Leser, ich wollte ses mir lange zeit auch nicht eingestehen... aber ich leide auch unter Magersucht. Der ständige Leistungsdruck im Geschäft übertrage ich auf die Kontrolle meines Körpergewichts. Aber mir ist klar geworden das ich wichtiger bin als alles andere! Das Essen verschönert doch das Leben, warum verbiete ich es mir??? Ich versuche jezt Geschäft und Leben (Zufriedenheit mit mir selbst) zu trennen.Schön find ich mich schon lang nicht mehr. Mein freund hat jetzt auch mit mir Schluss gemacht, weil er mit dieser Situation toltal überfordert ist. Das geht nicht so weiter. Ich werde es schaffen. Ich hoffe und wünsche alle anderen viel Glück. Glaubt an euch selber :-)

_AFRiCAN_BEAUTY schrieb am 20.07.2009
 
Ich habe vor kurzem einen Vertrag bei einem Model-Agentur bekommen. Aber meine Eltern wollen, dass ich das sofort abbreche, da sie meinen dass ich Magersüchtig geworden bin. Das merkt man auch bei meinem BMI-Wert, denn sie liegt im moment bei 16,1 :S. Und ja ich bin erst 16 jahre alt, 51 kg schwer und 178 cm gross!! Was soll ich mache? Ich will weiter modeln, aber meine Eltern sind dagegen!! Ich kann einfach nicht aufhören abzunehmen!!

Mia schrieb am 12.07.2009
 
@Geheim=) Wenn deine Freundin nicht darüber sprechen und es nicht einsehen möchte, kannst du eigentlich nichts tun. Einen indirekten Test gibt es nicht... Wenn sie nicht viel isst, immer mehr abnimmt, man vielleicht auch merkt dass ihre Stimmung vom Gewicht abhängt und das Thema Essen immer wichtiger für sie ist, dann ist es wohl leider eine Essstörung... Leider wollen Magersüchtige sich selbst ihre Krankheit oft nicht eingestehen, weil sie stolz sind, abzunehmen, dünn zu sein, etwas zu können... Und wenn sie doch eines so gut können - nämlcih das abnehmen - werden sie damit auch nicht aufhören wollen... Vielleicht wäre es für deine Freundin ganz gut, wenn sie eingewiesen wird und stationär behandelt wird... Wenn sie schon so tief drin steckt, dass sie kurz vor einer Einweisung ist, dann wird ihr wahrscheinlich eine stationäre Therapie am ehesten helfen... vielleicht ist das auch der einzige Weg, sie da raus zu holen... Ich wünsche ihr alles Gute... lG, Mia

Mia schrieb am 12.07.2009
 
@Kobold: Magersüchtige verzichten nicht ganz aufs Essen, sondern nehmen so wenig wie möglich zu sich. Ich finde es traurig deinen Beitrag zu lesen, denn leider hast du wohl den Ernst deiner Lage noch nicht erkannt... Du nimmst viel zu wenig Nahrung auf; dein Körper braucht am Tag im Schnitt 1800-2200kcal. Je nachdem, wie viel du dich bewegst... Mit 3-4 Joghurts und 2 Äpfeln bist du da noch lange nicht angelangt... Das ist viel zu wenig, was du isst! Umsobald du zunimmst, findest du dich abstoßend und kriegst totale Anfälle - Das allein sagt doch auch schon wieder alles, oder nicht? Das heißt, deine Stimmung hängt teilweise auch vom Gewicht ab... Deutliches Anzeichen einer Essstörung... Und du nimmst bei zu viel Essen Abführmittel... Entweder du verarscht uns hier und machst dich über Magersüchtige lustig, oder du meinst das alles wirklich ernst und bist wohl zu sehr von der Krankheit eingenommen... Ich hoffe auf das erstere, weil der zweite Fall einfach nur traurig wäre. Na ja, und wenn es stimmt, was du schreibst, dann werden die körperlichen Beschwerden noch kommen - früh genug... Gruß, Mia

kobold schrieb am 23.06.2009
 
Ich bin 36 Jahre und habe bei einer Grösse von 166 cm eine Gewicht von 47,4 kg...also BMI 17,2. Ich fühle mich definitiv nicht zu dünn. Ich verweigere auch kein Essen, ich esse halt andere Sachen wie ottonormalverbraucher Hauptsächlich fettreduzierte Joghurts(3-4 am Tag) und meistens noch 2 Äpfel.Ich weiss das das nicht viel ist und sicherlich alles andere als ausgewogen, aber sobald ich zunehme, kriege ich totale Anfälle, bin nur schlecht drauf und finde mich selber abstossend. Ich brauche diesen niedrigen BMI um mich wohl zu fühlen. Leiste ich mir dann mal eine normale Mahlzeit sehe ich es ohnehin gleich auf die Waage...und ich werde hundertprozentig evtl. dann zu Dulcolax / Abführtabletten greifen oder zu Reduktil( je nach dem Gefühl des unwohlseins.Solange ich aber was esse, also Nahrung aufnehme( und das tue ich ja) und nicht unter 47 kg komme glaube ich NICHT das ich Magersüchtig bin. Acu ansonsten gibt es keine organischen oder körperlichen Beschwerden. Kann man Magersucht denn wirklich an den BMI ausmachen? Soll jeder der eben sein Gewicht mir wenig Nahrungszunahme hält gleich Magersüchtig sein? Ich habe vielleict eine gestörtes essverhalten aber magersucht NEIN!!! Denn mit dem Gewicht und täglicher Nahrungsaufnahme sehe ich das keine GEFAHR! Ich finde man sollte Magersucht genauer definieren: magersucht beinhaltet doch VERWEIGERUNG DER NAHRUNGSAUFNAHME, nicht niedriger BMI und weniger Nahrungsaufnahme wie der Durchschnitt... Guss der Kobold

Geheim =) schrieb am 13.06.2009
 
also liebe Leute..ich habe da mal so ne Frage.. was macht man..wenn man denkt das die Freundin Magersuchtig ist.. Das habe ich bissher getan: -sie drauf angeprochen -mehr mals sogar -mit einer angeren Freundin drüber geradet wie sie das sieht.. wir sind beide dieser Meinug... meine freundin ist bereits in behandlung.. aber sie möchte es Nicht einsehen das sie zu dünn ist.. was jetzt .. wie kann ich einen indirekten test machen? oder soetwas in der art?? Wenn sie nicht zunimmt wird sie eingewiesen ... -.-

max schrieb am 18.05.2009
 
ich bin 9 jahre und 52 kilo schwer. Ich versuche es immer wieder abzunehmn mit sport oder nicht mehr in mc donalds gehen aber ich schaffe es nie.

no name schrieb am 14.05.2009
 
Hey=)also vorab möchte ich sagen, dass ich sehr gut finde, dass so ein artikel über magersucht und deren folgen veröffentlicht wird. die berechnung des eigenen bmi ist bestimmt sehr nutzvoll, jedoch kommt mir dabei einiges nicht ganz logisch vor. eine freundin von mir ist z.b. 1,78m groß und wiegt 55kg. bei der größe gerade mal ein bmi von 17,4. nicht sehr viel, aber sie sieht suoer aus damit, dann habe ich widerum eine andere freundin die ist nur 1,65 groß und wiegt 47kg, also auch einen bmi von ungefähr 17. aber sie sieht viel dünner aus als meine andere freundin, das finde ich zb komisch, ich bin acuh 1,65 und wiege 57kg möchte aber 7 kilo abnehmen...dann wäre ich zufrieden mit mir=)

Bella schrieb am 14.05.2009
 
Also mein BMI liegt bei 16,6 und ich finde mich nicht zu dünn!! Ich würde sogar sagen dass ich noch ein bisschen abnehmen könnte! Ich werde oft auf meine gute Figur angesprochen und ich bin wirklich sehr stolz darauf...ich würde sie gegen nichts in der Welt eintauschen wollen!

Amelie schrieb am 07.05.2009
 
Ich kämpfe nun mittlerweile seit 4 Jahren mit dieser zermürbenden Krankheit und es hat sich sogar noch verschlimmert... Mittlerweile reicht nicht mehr das Hungern allein, sondern ich erbreche mich in regelmäßigen Abstand. Am kommenden Montag beginnt meine Therapie. Ich möchte allen anderen ebenso Mut machen, sich Hilfe zu holen, denn es ist unmöglich, allein den Weg wieder heraus zu finden. Alles Gute!

Lulita schrieb am 20.03.2009
 
Hey, ich bin seit fast 4 Jahen magersüchtig. Seit einem Jahr mache ich eine Therapie und bin von einem anfänglichen BMI von 17 auf 21 gekommen. Wenn ihr auch nur den leisesten Verdacht habt, dass ihr magersüchtig sein könntet, dann geht zu einem Arzt und alsst euch durchchecken. Ich bereue es so, nicht eher gehandelt zu haben! Denkt daran, dass die Magersucht eine ernstzunehmende Krankheit ist, die sogar zum Tod führe kann. Bei mir sinds nur knapp 10 Kilo, die ich zugenommen hab...man sieht es nicht mal so krass, wie ich dachte und ich fühl mich aber so viel besser! Alles Gute für euch.

kein name schrieb am 17.03.2009
 
Vor einigen Monaten hatte ich ein paar Kilos zugelegt, die ich dann auch wieder abnehmen woleglte.Allerdings blieb es dann nicht bei den 3 kg , sondern es wurden 4, 5 , mittlerweile sind es fast 7.Mein BMI liegt momentan bei 16,8. Aber aufhören mit dem ständigen Abnehmen fällt einfach schwer.Meine Eltern und Freunde veruschen bereits, mich darauf anzusprechen und mich wieder zu einem normalen Essverhalten zu bringen, odch ich will das überhaupt nicht. Aber dass ich eine ernsthafte Krankheit habe, das konnte ich mir nie vorstellen.Nachdem ich allerdings diesen Artikel hier gelesen habe , mache ich mir doch Sorgen.

 

 




 

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