Der Zyklus einer Frau

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Wenn es um das Ausrechnen der fruchtbaren Tage oder des Termins für den Eisprung geht, ist Wissen um den weiblichen Zyklus unabdingbar. Dieser wird auch Menstruationszyklus genannt und dauert in der Regel rund 28 Tage und erfolgt das erste Mal mit der Pubertät und dem Einsetzen der Menarche, der ersten Regelblutung. Im Alter zwischen zehn bis 16 Jahren kommt es zum ersten Zyklus, der daraufhin rund 400 Mal bis zum Eintreten der Menopause und der Wechseljahre durchlaufen wird. Bei allen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte und so gilt auch ein Zyklus von 23 bis 35 Tagen als „normal“ im medizinischem Sinne.

Was passiert innerhalb eines Zyklus?

Ein Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Monatsblutung. Der Termin wurde auch deshalb so festgelegt, weil es sich um den am sichersten zu bestimmenden Tag handelt. Entsprechend wird auch das Ende des Zyklus auf den Tag vor der nächsten Monatsblutung gelegt. Im Körper wird in dieser Zeit zunächst die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und danach wieder aufgebaut zu werden. In der Mitte des Zyklus liegt der Eisprung, der auf das Heranreifen der Eizelle folgt. Unterteilt wird jeder Zyklus in zwei Phasen: die Follikel- oder Eireifungsphase sowie die Sekretions- und Lutealphase. Bei letzterer Phase liegt die Dauer nahezu immer zwischen zehn und 16 Tagen, während für die Bildung des Follikels auch mehr Tage benötigt werden können.

Hinter dem Zyklus steht die Wirkung unterschiedlicher Hormone wie Östrogen und Progesteron. Die Bildung wird sowohl durch den Hypothalamus im Gehirn als auch die ebenfalls dort angesiedelte Hormondrüse Hypophyse als auch die Eierstöcke gesteuert.

Sind Schwankungen innerhalb des Zyklus normal?

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Schwankungen in der Länge des Zyklus stellen die Regel dar und sind nur in wenigen Fällen ein Grund, um einen Arzt aufzusuchen. Der Normwert von 28 Tagen wird statistisch betrachtet, lediglich von 13 Prozent aller Frauen erreicht. Jeder sechste Zyklus liegt zudem oberhalb der Grenze von 33 Tagen, jeder zehnte Zyklus unterhalb von 24 Tagen. Hinzu kommt, dass ein Zyklus bei ein- und derselben Frau keineswegs immer gleich lang sein muss. Innerhalb nur eines Jahres kommt es zu Schwankungen von rund einer Woche. Daraus folgt dann auch, dass die Berechnung der fruchtbaren Tage nur gelegentlich über einen Rechner erfolgen sollte und jede Frau besser beraten ist, wenn Methoden wie die Untersuchung des Zervixschleims herangezogen werden.

Welche Probleme können während des Zyklus auftreten?

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Im Laufe des Zyklus kann es immer wieder zu leichten Beschwerden aber auch zu positiven „Nebenwirkungen“ kommen. In der ersten Hälfte wird verstärkt Östrogen produziert, was sich in manchen Fällen positiv auf die Stimmung auswirkt. Umgekehrt bewirkt das Progesteron eher eine Beruhigung. Physisch wachsen die Brüste in der Hälfte nach dem Eisprung leicht an und sind besser durchblutet, was gelegentlich zu leichtem Ziehen führen kann. Eine weitere Erscheinung im Zyklus ist der Mittelschmerz, der sich um den Eisprung herum ereignet. Erstaunlicherweise ist die Ursache für diese Beschwerden nicht genau erforscht, es wird jedoch vermutet, dass das Heranreifen und Platzen des Follikels der Auslöser ist.

Zuletzt existiert auch das prämenstruelle Syndrom (PMS), das am Ende des Zyklus und damit kurz vor der Regelblutung auftritt. Symptome sind in diesem Fall sowohl schlechte Laune und Unausgeglichenheit als auch Spannungen in den Brüsten. Abhilfe schaffen meist spezielles Tees oder auch Übungen wie Yoga etc..


Kategorie: Eisprung | Erscheinungsdatum: | Autor: Textfisch -


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