Mango

Mango

Unter den exotischen Früchten zählt sie zu den bekanntesten. Das hat vermutlich auch damit zu tun, dass sich neben der Verwendung als Obst auch Öl und Heilmittel aus der Mango (lateinisch Mangifera indica) herstellen lassen.


Botanische Eigenschaften der Mango

Obstkorb
Die Mango zählt zu den so genannten Sumachgewächsen und ist daher unter anderem mit der Gattung Cashew Nüsse und den Pistazien verwandt. Das Obst gedeiht am gleichnamigen Baum, der eine Höhe von stattlichen 45 Metern und einen Stammdurchmesser von mehr als zehn Metern erreichen kann. Dadurch, dass die Früchte ausschließlich in tropischen Regionen anzutreffen sind, handelt es sich um eine immergrüne Pflanze.

Die Blüten erinnern in ihrem Duft ein wenig an Lilien und erscheinen als Rispen. Zwar zeigen sich die einzelnen weißen oder rosafarbenen Blüten recht unauffällig, wachsen dafür aber überaus zahlreich zu Blütenständen zusammen.

Aus den Blüten entstehen die Früchte, die bis zu zwei Kilogramm wiegen. Unter der Schale, die meist sowohl grün als auch rot gefärbt ist, befindet sich das stark aromatische gelbe Fruchtfleisch, das wiederum einen Stein umschließt. Während die Früchte als Obst hoch geschätzt werden, ist die Schale genau genommen giftig und kann Allergien auslösen. Verantwortlich hierfür sind die enthaltenen Uruschiolen, die vor allem bei Erntehelfern zu Hautreizungen führen können. Die Ernte erfolgt in aller Regel unreif, da die Früchte auch danach noch nachreifen.

Herausragend ist die Sortenvielfalt. Allein im Hauptanbauland Indien zeigt sich die Mango in mehr als 1.000 Variationen, die sich allerdings nicht alle vermarkten lassen.

Einen Mangobaum kann man auch in den eigenen vier Wänden als Topfpflanze ziehen. Der Boden sollte einerseits luftdurchlässig, andererseits nährstoffreich sein. Vor allem im Sommer empfiehlt sich zudem die vierzehntägige Gabe von Flüssigdünger. Die Temperaturen dürfen niemals unter 15 Grad Celsius liegen und zudem ist direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Der Wasserbedarf ist gering, es sollten jedoch regelmäßig kleine Mengen gegossen werden. Zuletzt ist zu beachten, dass sich zwar eine Blüte, nicht aber eine Fruchbildung erreichen lässt.

Inhaltsstoffe der Mango

Ab jetzt gesund
Hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe präsentiert sich die Mango durchaus gehaltvoll. 100 Gramm der Früchte bringen es auf 56 kcal, was vor allem auf den Kohlenhydratanteil von rund 13  Prozent zurückzuführen ist. Fett ist mit einem halben Prozent so gut wie nicht enthalten und auch Proteine rangieren lediglich bei einem Prozent.

Charakteristisch für die Mango ist ihr hoher Gehalt an Vitamin C, Kalium, Natrium, Eisen, Zink und Magnesium. Besonders hoch ist der Gehalt an Vitamin A, mit dem bei nur 100 Gramm Mango bereits 58 Prozent des Bedarfs eines Erwachsenen abgedeckt werden.

Verwendung der Mango

Frau in der Küche
Kulinarisch findet die Mango vor allem roh genossen Verwendung. Es ist beim Einkauf jedoch darauf zu achten, dass die Früchte nicht zu weich sind und keinerlei Druckstellen aufweisen. Sofern die Schale bereits durch kleine schwarze Punkte geziert wird, sollte die Mango schnell  weiterverarbeitet oder gegessen werden.

Zu unterscheiden ist zwischen einer reifen Mango, die eine charakteristische Süße entwickelt und der unreifen Frucht mit ihrem faserigen und leicht säuerlichen Fruchtfleisch. Die reife Variante findet vor allem in Desserts oder auch als Kompott, Konfitüre und Chutney Verwendung, während die leicht unreifen Früchte eher als Gemüse zubereitet werden oder einen schmackhaften Salat ergeben.

Industriell wird die Mango auch zur Erzeugung von Pflanzenöl genutzt, das sich für Kosmetika oder auch die Schokoladen- und Margarinenherstellung eignet.

Herkunft und Verbreitung der Mango

Die Mango stammt ursprünglich aus Indien und wird dort auch bis heute am häufigsten angebaut. Dahinter rangieren China, Thailand, Pakistan und Mexiko. In Europa findet sich die Mango vereinzelt auf den Kanarischen Insel sowie im Süden Spaniens.

Der indische Ursprung zeigt sich auch daran, dass bereits in den Veden aus dem Jahr 1.200 vor Christus von den Früchten die Rede ist. Seither werden Mango den Göttern geopfert und gelten als Symbol für Reichtum.

Portugiesische Seefahrer brachten die Mango dann nach Europa, wo die ersten Erwähnungen auf das frühe 16. Jahrhundert datieren.

Ähnliche Sorten: Cashew Nüsse | Pistazie

Kalorien und Nährwerte Mango

Hier finden Sie die Nährwerte für Mango. Für weitere Informationen öffnen Sie die Kalorientabelle. Dort haben Sie auch die Möglichkeiten die Mengen umzurechnen oder in den Kalorienrechner einzufügen.

Nährwerte pro 100g

Eiweiß:
Fett:
Kohlenhydrate:
    davon Zucker:
Ballaststoffe:
Alkohol:

Kalorien:
Energiedichte:

1.0g
0.2g
13.0g
12.0g
1.7g
0.0g

61 kcal / 256 KJ
0.6 kcal/g
Energiedichte:

Die Energiedichte gibt an wieviel Kalorien in 1g des Lebensmittels stecken. Je höher der Wert desto weniger sollte man davon verzehren. Zum Sattessen eigenen sich besonders die Lebensmittel mit grüner Energiedichte.

Legende der Symbole:

0 bis 1.5 kcal/g
- uneingeschränkt
1.6 bis 2.3 kcal/g
- in Maßen
ab 2.4 kcal/g
- selten

Getränke stellen hier eine Ausnahme dar. Da diese nicht zur Sättigung beitragen ist die Energiedichte bereits ab 0.1 kcal/g hoch und damit nur selten zu verzehren.

Nährwertverteilung pro 100g

  
 Eiweiß: 1.0%
  
 Fett: 0.2%
  
 Kohlenhydrate: 13.0%
  
 Ballaststoffe: 1.7%
  
 Andere (Wasser etc.): 84.1%


alle Sorten in der Übersicht

Kategorie: Obst
Erscheinungsdatum:
Autor: Textfisch -


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