Eisbergsalat

Eisbergsalat

Der Eisbergsalat ist ein besonders knackiger und frischer Kopfsalat, der vor allem in den USA Beliebtheit erlangte. Hintergrund für die Beliebtheit ist die besondere Konsistenz, die auch zu Namen wie „Krachsalat“ oder „Knacksalat“ führten. Gegenüber den anderen Salatsorten zeigen sich allerdings auch eine Reihe weiterer Unterschiede.

Anbau und Eigenschaften von Eisbergsalat

Feld
Genau genommen ist Eisbergsalat ein klassicher Kopfsalat, dem jedoch besondere Eigenschaften angezüchtet wurden. Die Aussaat erfolgt im März oder April und kann auf Wunsch direkt auf dem Feld oder im Garten stattfinden. Wer dabei in verschiedenen Etappen sät, darf sich während einer längeren Periode auf gute Ernten freuen. Dabei ist Eisbergsalat eine ein- bis zweijährige Pflanze, die lange Pfahlwurzeln ausbildet.

Bis zur Ernte braucht der Eisbergsalat rund zwei bis drei Monate, weswegen auch noch der Herbst als Zeitpunkt in Frage kommt. Um die Entwicklung großer Köpfe zu ermöglichen, sollten die einzelnen Pflanzen im Abstand von mindestens 30 Zentimeter zueinander stehen.

Im Idealfall wählt man hierfür einen sonnigen oder auch halbschattigen Ort mit einem durchlässigen Boden voller Nährstoffe. Regelmäßige Wasserzufuhr ist vor allem während des Wachstums wichtig. Ansonsten ist der Eisbergsalat recht pflegeleicht und muss auch nicht gedüngt werden. Da Eisbergsalat allerdings warme Temperaturen benötigt, erfolgt der Anbau eher in südlichen Gefilden wie Spanien, Italien oder Frankreich.

Wer Eisbergsalat erntet, sollte dies am frühen Morgen tun. Dabei muss der Kopf so knapp es geht über dem Boden abgeschnitten werden. Die Köpfe sollten im inneren weiße, feste Blätter aufweisen und zwischen 600 und 800 Gramm wiegen.

Nährstoffe im Eisbergsalat

Ab jetzt gesund
Im Eisbergsalat ist mit 95 Prozent vor allem Wasser enthalten, was auch die enorme Frische begründet. Der Brennwert von 100 Gramm liegt gerade einmal bei 14,5 kcal. Proteine sind im Eisbergsalat zu einem Prozent enthalten, der Fettgehalt liegt bei gerade einmal 0,2 Prozent und Kohlenhydraten sind mit 2,4 Prozent vertreten. Des Weiteren befinden sich ein halbes Prozent Ballaststoffe in dem kalorienarmen Snack.

Hoch ist der Gehalt an Vitamin A und auch verschiedene B-Vitamine sind im Eisbergsalat enthalten. Der Vitamin C- Gehalt ist – wie in allen Salaten – gering, übertrifft aber immerhin
den der meisten anderen Sorten. Desweiteren sollten auch Kalium, Phosphor und Magnesium nicht unerwähnt bleiben.

Woher kommt der Name Eisbergsalat?

Der Name Eisbergsalat stammt aus den USA und hat damit zu tun, dass diese besondere Salatsorte in den 1920er Jahren aus Kalifornien an die Ostküste geliefert wurde. Da seinerzeit noch keine Kühlwaggons wie im heutigen Sinne existieren, wurden die Salatköpfe kurzerhand auf Eisblöcken bzw. Eisbergen gelagert, um deren Frische zu gewährleisten.

Verwendung von Eisbergsalat

Frau in der Küche
Wie es der Name bereits sagt, wird Eisbergsalat vor allem als Salat genutzt. Aufgrund der besonders festen Konsistenz ist aber auch eine Verwendung auf Sandwiches oder den traditionellen US-amerikanischen Burgers sowie Tacos und Wraps möglich.

Praktisch am Eisbergsalat ist seine lange Haltbarkeit. Die Blätter lassen sich auch nach Anschneiden noch bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Hinzu kommt, dass das Waschen nicht unbedingt erforderlich ist.

Ein weiterer Pluspunkt beim Eisbergsalat liegt in seiner großen Hitzetoleranz. So übersteht die Salatsorte selbst sommerliche Buffet spielend leicht und ist auch noch nach Stunden knackig und appetitlich.

Ähnliche Sorten: Endivie / Endiviensalat

Kalorien und Nährwerte Eisbergsalat

Hier finden Sie die Nährwerte für Eisbergsalat. Für weitere Informationen öffnen Sie die Kalorientabelle. Dort haben Sie auch die Möglichkeiten die Mengen umzurechnen oder in den Kalorienrechner einzufügen.

Nährwerte pro 100g

Eiweiß:
Fett:
Kohlenhydrate:
    davon Zucker:
Ballaststoffe:
Alkohol:

Kalorien:
Energiedichte:

0.5g
0.0g
0.7g
0.7g
1.0g
0.0g

7 kcal / 29 KJ
0.1 kcal/g
Energiedichte:

Die Energiedichte gibt an wieviel Kalorien in 1g des Lebensmittels stecken. Je höher der Wert desto weniger sollte man davon verzehren. Zum Sattessen eigenen sich besonders die Lebensmittel mit grüner Energiedichte.

Legende der Symbole:

0 bis 1.5 kcal/g
- uneingeschränkt
1.6 bis 2.3 kcal/g
- in Maßen
ab 2.4 kcal/g
- selten

Getränke stellen hier eine Ausnahme dar. Da diese nicht zur Sättigung beitragen ist die Energiedichte bereits ab 0.1 kcal/g hoch und damit nur selten zu verzehren.

Nährwertverteilung pro 100g

  
 Eiweiß: 0.5%
  
 Kohlenhydrate: 0.7%
  
 Ballaststoffe: 1.0%
  
 Andere (Wasser etc.): 97.8%


alle Sorten in der Übersicht

Kategorie: Gemüse
Erscheinungsdatum:
Autor: Textfisch -


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