Kalorien Spargel

20 kcal

pro 100g


  

Nährwerte Spargel

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Nährwerte pro 100g
Eiweiss 1.9g
Fett 0.2g
Kohlenhydrate 2.0g
davon Zucker 2.0g
Ballaststoffe 1.2g
Energiedichte 0.2 kcal/g
Alkohol 0.0g
Kalorien 20 kcal / 84 KJ

Energieverteilung Spargel

Energie der Nährstoffe für 100g
Eiweiss 8 kcal / 32 KJ
Fett 2 kcal / 8 KJ
Kohlenhydrate 8 kcal / 34 KJ
davon Zucker 8 kcal / 34 KJ
Ballaststoffe 2 kcal / 10 KJ
Alkohol 0 kcal / 0 KJ
Energiedichte 0.2 kcal/g

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Spargel

Spargel Informationen und Kalorien / Nährwerte

Wenn hierzulande umgangssprachlich von Spargel die Rede ist, meint man nahezu immer den Gemüsespargel (lateinisch: Asparagus officinalis). Nur die wenigsten Menschen wissen dabei, dass es sich um eine von 220 Arten der gleichnamigen Gattung handelt. Im lateinischen und griechischen Namen des edlen Gemüses ist bereits dessen Nutzung enthalten. Das griechische asp(h)áragos bedeutet soviel wie „junger Trieb“ und genau dieser wird beim Spargel genossen.

Botanische Eigenschaften von Spargel

Spargel gedeiht mehrjährig als krautige Pflanze. Unter der Erde wächst ein Rhizom, aus dem sich die saftige Sprossen zu einem Stängel von 60 Zentimeter bis zu stolzen 1,50 Metern Höhe entwickeln. Aufgrund der frühen Ernte, werden diese Wuchshöhen allerdings nur in den seltensten Fällen erreicht.

Zudem bildet Spargel auch nadelförmige Zweige, kleine gelbliche Blüten und später leuchtend rote Früchte aus.  Dadurch, dass im kommerziellen Anbau fast durchweg auf männlichen Pflanzen gesetzt wird, zeigen die heutigen Hybridsorten kaum noch Beeren.

Der Spargelanbau erfolgt vor allem an trockenen Standorten. Der Boden sollte sowohl wasserdurchlässig als auch sandig sein. Die Wurzeln reichen bis zu sechs Metern in die Erde und können daher jede Menge Flüssigkeit aufnehmen. Zudem werden in den Wurzeln auch die Nährstoffe für die Sprossen gespeichert. Das Rhizom gilt als winterhart, sodass sich ein- und dieselbe Pflanze immer wieder entwickelt. Ein gut gepflegtes Spargelbeet kann auch im eigenen Garten bis zu zehn Jahre genutzt werden.

Hinsichtlich der Temperaturen reichen bereits zwölf Grad Celsius, um den Spargel zum Wachsen zu bringen. Bei einer Bodentemperatur von rund 16 Grad Celsius erfolgt meist schon die Spargelernte, die vom Mai bis zum Johannistag, dem 24. Juni, erfolgt.

Wenngleich verschiedene Spargelsorten existieren, haben die farblichen Unterscheide eher mit der Erntemethode zu tun. Weißer Spargel wurde unter der Erde gestochen, während grüne und violette Sorten oberirdisch geerntet wurden.

Nährwert von Spargel

Auch, wenn Spargel vor allem aufgrund seines feinen Geschmacks geschätzt wird, lässt sich von einem urgesunden Gemüse sprechen. 93 Prozent entfallen auf Wasser, zwei Prozent auf Proteine  sowie vier Prozent auf Kohlenhydrate und 0,2 Prozent auf Fett. Der Brennwert liegt gerade einmal bei 15 kcal auf 100 Gramm.

Besonders gesund ist Spargel aufgrund seines hohen Gehalts an Kalium, Kalzium, Phosphor und Stickstoff. Hinzu kommen Vitamin A, Vitamin E und Vitamin K. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass Spargel starke Auswirkungen auf die Entwässerung hat. Zum einen nimmt der Urin einen eigentümlichen Geruch an, zum anderen steigt der Harnsäurewert. Aus diesem Grund kann das Gemüse bei entsprechender Veranlagung auch Gicht auslösen.

Spargel in der Küche

Spargel ist und bleibt eine Delikatesse und gilt seit jeher als das Gemüse der Reichen. In den meisten Fällen werden die geschälten Stangen nur gekocht oder gedünstet und mit der berühmten Sauce Hollandaise oder nur Butter genossen.

Spargel lässt sich aber auch braten und im Salat verzehren. Wer grünen Spargel mag, kann diesen auch roh verzehren. Ebenfalls eignet sich Spargel zur Kombination mit gekochtem oder rohem Schinken.

Guten Spargel erkennt man daran, dass die Stangen beim Aneinanderreiben ein leicht quietschendes Geräusch vernehmen lassen.

Spargel unter historischer Betrachtung

Schon vor 5.000 Jahren wurde Spargel von den Chinesen verwendet, kurz darauf folgten Ägypter, Griechen und Römer. In früheren Zeiten war es vor allem die Wirkung als Heilmittel, die die Beliebtheit ausmachte.

In Deutschland waren es ebenfalls die Römer, die das ursprünglich mediterrane Gewächs in unsere Breiten brachte. Mit dem Wegbrechen des Imperium Romanums endete auch die Tradition des Spargelanbaus, die erst im 16. Jahrhundert wieder aufgegriffen wurde. Seinerzeit handelte es sich bereits um eine Delikatesse, was bis heute der Fall ist.

Aktuell ist Spargel das deutschlandweit am häufigsten angebaute Freilandgemüse. Die Zuwächse sind rasant und vor allem in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg wird Spargel gestochen. Diese drei Bundesländer sind für die Hälfte der bundesweiten Ernte verantwortlich.

Weltweit rangieren China und Peru an erster Stelle, gefolgt von Deutschland, Mexiko, Thailand und Spanien.

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Autor:

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