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Slow Food Hier finden Sie Informationen zum Thema: Slow Food. Der Artikel dient lediglich zu Ihrer Information und stellt keine Empfehlung unsererseits dar.

Slow Food

Das Prinzip von Slow Food
   
Der Terminkalender ist voll. Alles muss schnell gehen. Das wirkt sich auch auf die Ernährung aus. Statt das Essen zu genießen, werden Lebensmittel hastig konsumiert. Anstelle gesunder Mahlzeiten gibt es – überspitzt dargestellt – morgens einen Croissant mit Kaffee, mittags die Currywurst vom Imbiss und abends eine Pizza vom Lieferdienst. Das macht sich auf Dauer auch auf der Waage bemerkt.

Der Gegentrend nennt sich Slow Food, wörtlich übersetzt „langsame Ernährung“. Dahinter verbirgt sich allerdings weit mehr als nur der Umstand, dass man sich für die Nahrungsaufnahme Zeit lässt. Es ist eine Lebenseinstellung, die 1986 in Italien ihren Lauf nahm. Gesundheit, Ökologie und das seelische Gleichgewicht gehen beim Slow Food Hand in Hand. Von einer klassischen Diät zu sprechen, wäre deshalb völlig überzogen. Das Prinzip eignet sich aber durchaus, um Gewicht zu verlieren – einfach deshalb, weil man sich bewusster ernährt.

Der Aufbau von Slow Food

Ende 2010 zählte der Slow Food Verein in 35 Ländern rund 60.000 Mitglieder. Es dürften jedoch weit mehr Menschen sein, die der Slow-Food-Bewegung folgen. Sie baut auf mehreren, ganz simplen Regeln, die auf eine gute, saubere und faire Ernährung zielen. Ganz oben auf der Liste steht „Iss‘ frische Lebensmittel“, gefolgt von „iss‘ nicht zu viel“ und „Iss Pflanzen, vor allem Blätter“. Doch auch „Iss‘ immer an einem Tisch“ oder „Wähle Deine Restaurant sorgsam aus“ gehören zu den Empfehlungen, die für Slow Food gelten. Idealerweise baut man einen Teil der Lebensmittel selbst an oder bemüht sich, ausschließlich Produkte der Region zu kaufen. Schließlich möchte die Slow-Food-Bewegung die regionalen Spezialitäten bewahren, die Ess- und Trinkkultur pflegen und lebendig halten. Dazu zählen auch eine verantwortungsvolle Landwirtschaft, die artgerechte Tierhaltung und die Wahrung der biologischen Vielfalt.

Maßgaben, wie viel gegessen werden darf, ob die Speisen süß, fettig oder kalorienarm sind, gibt es bei Slow Food nicht. Ein Gewichtsverlust ist deshalb nicht automatisch vorprogrammiert. Die bewusstere Auswahl und Zubereitung der Speisen, der Fokus auf pflanzliche Nahrung und nicht zuletzt auch der weitgehende Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe wirken sich jedoch positiv auf die Verdauung, den Körper und das Wohlbefinden aus. Das macht sich dauerhaft auch auf der Waage bemerkbar, obwohl Slow Food eigentlich dem Diät-Wahn entgegenwirken möchte.

Vor- und Nachteile von Slow Food

Nachteilig am Slow Food ist in erster Linie, dass es mehr Zeit kostet, und Zeit ist nach wie vor Geld bzw. rar. Da es um die eigene Gesundheit geht, ist der zeitliche Aufwand aber gut investiert. Ebenso die Ausgaben für frische Lebensmittel. Ob nun viel Geld für eine kleine Portion Fast Food ausgegeben wird oder ein paar Cent mehr für ökologisch einwandfreies Obst, Gemüse und Fleisch, macht letztlich nur einen kleinen aber nachhaltigen Unterschied. Denn gesunde Ernährung, auf die beim Slow Food größter Wert gelegt wird, ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele. Und wer seinen Körper bewusster wahrnimmt, achtet auch mehr auf sein Gewicht.


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Kategorie: Diäten
Erscheinungsdatum: 5.12.2013


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