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Hollywood-Stardiät Hier finden Sie Informationen zum Thema: Hollywood-Stardiät. Der Artikel dient lediglich zu Ihrer Information und stellt keine Empfehlung unsererseits dar.

Hollywood-Stardiät

Das Prinzip

Wer wie die Stars aus der Musik- und Filmbranche ständig im Rampenlicht steht, achtet normalerweise penibel auf sein Gewicht. Ein paar Pfund zu viel würden anderenfalls sofort zu Spekulationen führen. Das gilt nicht erst seit heute, sondern war schon in den 20er Jahren der Fall. Seinerzeit wurde die Hollywood-Stardiät von Judy Mazel erfunden.

Sie ging davon aus, dass der Körper nicht in der Lage ist, Eiweiß und Kohlenhydrate gleichzeitig zu verdauen, und dass sich unverdauliche Kohlenhydrate als Fett ablagern. Von daher wird bei der Diät aus Hollywood weitgehend auf Lebensmittel verzichtet, die Kohlenhydrate enthalten. Stattdessen gibt es viel Obst und Gemüse sowie eiweißreiche Kost wie Fisch und Meeresfrüchte. Beim Obst sollte exotischen bzw. tropischen Früchten der Vorzug gegeben werden, zum Beispiel Ananas, Mango, Papaya und Kiwis. Die Enzyme aus dem Obst sollen die Fettverbrennung ankurbeln. Die Obstsorten dürfen während der Mahlzeiten jedoch nicht gemischt werden.

Der Aufbau der Hollywood Stardiät

Auf den Tisch kommen vor allem Hummer, Fisch, Geflügel und mageres Fleisch sowie reichlich Früchte. Ab und an sind auch Reis, Kartoffeln, Brot und Nudeln erlaubt. Völlig vom Speiseplan gestrichen werden Milchprodukte, Salz und Zucker. Unter dem Strich stehen täglich höchstens 600 bis 800 Kilokalorien, wobei Eiweiß bis zu 60 Prozent der Ernährung ausmacht. Normal sind 25 bis 30 Prozent. Entgegen der Empfehlungen fast aller anderen Diätformen, ist Sport bzw. Bewegung tabu. In den 20er-Jahren ging es ausschließlich um den Gewichtsverlust. Der Aufbau von Muskelmasse war nicht erwünscht.

Vor- und Nachteile

Dass bei der Hollywood-Stardiät die Pfunde purzeln, beruht hauptsächlich auf der geringen Energiezufuhr. Man kann auf diesem Weg also abnehmen, ohne einen besonders großen Aufwand betreiben oder lange am Herd stehen zu müssen. Demgegenüber stehen gleiche Dutzende Nachteile, die in der Summe das niederschmetternde Urteil der Stiftung Warentest begründen: „Finger weg!!!“

Das Hauptproblem besteht in der sehr geringen Kalorienmenge. Der Körper reagiert darauf, indem er nur noch auf Sparflamme arbeitet. Ändern sich die Ernährungsgewohnheiten, wird die überschüssige Energie sofort in Fett umgewandelt. Daraus resultiert der sogenannte Jojo-Effekt. Zudem ist diese Diätform sehr einseitig, auf Dauer sehr teuer und sie führt nicht zu einer Ernährungsumstellung. Es droht sogar eine Unterversorgung – unter anderem, weil keine Milchprodukte erlaubt sind. Auch die Idee, dass die Enzyme den Fettabbau fördern, entbehrt jeder Grundlage.


Glyx Diät
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Kategorie: Diäten
Erscheinungsdatum: 5.12.2013


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