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Fasten Hier finden Sie Informationen zum Thema: Fasten. Der Artikel dient lediglich zu Ihrer Information und stellt keine Empfehlung unsererseits dar.

Fasten

Das Prinzip des Fastens
   
Fasten heißt, Verzicht zu üben. Der Körper soll entschlackt und von Ballast befreit werden. Ein möglicher Gewichtsverlust ist dabei völlig nebensächlich. Von daher darf Fasten auch nicht als Schlankheitskur betrachtet werden, sondern als kurzfristiges Programm für Körper und Seele.

Ursprünglich wurde aus religiösen Gründen gefastet. Inzwischen gehen Millionen Menschen diesen Weg vornehmlich mit Blick auf die eigene Gesundheit. Denn wird aus eigener Veranlassung gefastet, ohne Druck von außen, schüttet der Körper nach etwa drei Tagen vermehrt Serotonin aus. Man empfindet tiefe Zufriedenheit und innere Harmonie, wird ruhiger und erhält neue Energie.

Der Aufbau des Fastens

Fasten ist nicht gleich Fasten. Grob lassen sich drei Arten unterscheiden. Die Nulldiät, die auch als totales Fasten bezeichnet wird. Erlaubt sind in dem Fall nur Getränke, die dem Körper keinerlei Energie zuführen, wie zum Beispiel Wasser. Damit es nicht zu einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen kommt, werden diese Nahrungsbausteine über Ergänzungspräparate zugeführt. Beim modifizierten Fasten, auf das sich viele Kliniken spezialisiert haben, stehen zusätzlich Molke oder Eiweißpräparate auf dem Plan. Damit soll in erster Linie der Eiweißverlust ausgeglichen werden. Die dritte Variante ist das Heilfasten nach Dr. Otto Buchinger. Entwickelt wurde das Programm, um Krankheiten wie Rheuma zu behandeln und vorzubeugen. Den Anfang machen Entlastungstage. Es folgt eine Darmreinigung mittels Glaubersalz. Anschließend gibt es nur noch Säfte, Tees mit Honig und Gemüsebrühe, mit täglich maximal 250 Kilokalorien.

Vor- und Nachteile vom Fasten

Die Vorteile einer Fastenkur: Dadurch, dass kaum Kalorien aufgenommen werden, verliert man verhältnismäßig schnell an Gewicht. Und weil nicht gekocht werden muss, handelt es sich um einen augenscheinlich einfachen Weg, bei dem es nicht um Rezepte, Fette oder Kalorientabellen geht. Entscheidend dürfte aber der meditative Aspekt sein, der neben dem Körper auch die Seele reinigt. Allerdings fällt es vielen schwer, mehrere Tage auf feste Nahrung, Alkohol und Zigaretten zu verzichten.

Längere Zeit sollte ohnehin nicht gefastet werden, und wenn, dann nur unter ärztlicher Aufsicht, um die eigentlichen positiven Effekte nicht ins Gegenteil zu kehren. Der zentrale Kritikpunkt lautet, dass es sich gewissermaßen um einen Crashkurs handelt, der nicht auf eine dauerhafte Umstellung der Gewohnheiten ausgerichtet ist. Wobei Fasten durchaus zum Anlass genommen werden kann, die eigene Ernährung neu zu kalibrieren.


Ananas Diät
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Kategorie: Diäten
Erscheinungsdatum: 5.12.2013


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